Über die Guaranies > Geschichte

Jahrtausende alte Geschichte
Es ist schwierig, über die „Guaranies“ in wenigen Sätzen zu berichten, denn die Guaraní-Völker („Guaraní“ soll auf diesen Seiten der Einfachheit halber als Oberbegriff gelten) lassen sich nicht auf wenige hundert Jahre Geschichte reduzieren. Seit mindestens 2.500 Jahren leben sie im weiten Gebiet zwischen Amazonien und dem La Plata, zwischen dem Atlantik und den Anden.
Zur Zeit der Konquistadoren wurde die Bevölkerung der Guaranies auf ca. zwei Millionen Menschen geschätzt, reduzierte sich aber dann dramatisch.

 

Die Abholzung des subtropischen Regenwaldes
Vor der Abholzung des Urwaldes lebten die Guaranies vom Jagen und Sammeln in den Wäldern. Heute leben sie vom Betteln, stellen Kunsthandwerk her - ohne Absatzmarkt - und ernähren sich einseitig von Maniokwurzeln und gestoßenem Mais. Durch die einseitige Ernährung leiden die meisten an Mangelerkrankungen. Während sie vor den Kahlschlägen in den Wäldern umherzogen und daher keine Hygieneprobleme kannten, fristen sie heute ihr Dasein auf engem Raum, auf unfruchtbarem, für Weiße unbrauchbarem Land und sind für ansteckende Krankheiten sehr anfällig (z.B. Tuberkulose). Die Guaranies sind heute vom Aussterben bedroht.

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